Partizipation

Kinder und Jugendliche ernst nehmen – Beteiligung und Mitspracherechte ausbauen

Kinder und Jugendliche haben ein Recht darauf, gehört zu werden und sich an den sie betreffenden Angelegenheiten zu beteiligten. Die generelle Verpflichtung zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist durch gesetzlich festgeschriebene Vorgaben auf verschiedenen politischen Ebenen verankert (UN-Kinderrechtskonvention, Kinder- und Jugendhilfegesetz, Landesverfassung NRW und Kinder- und Jugendförderungsgesetz NRW). Dieses Recht gilt es auch in der Realität umzusetzen.

Der Landesjugendring NRW fordert:

  • Für alle Kinder und Jugendliche müssen vielfältige, altersgerechte Partizipationsmöglichkeiten geschaffen werden mit echten Kompetenzen und der Einbindung in reguläre Entscheidungsprozesse, die tatsächliche Auswirkungen auf den politischen Alltag haben.
  • Es müssen verschiedene Formen zur aktiven Teilhabe und Mitbestimmung von Schülerinnen und Schülern im Schulalltag entwickelt werden, denn nur so wird Demokratie für Schülerinnen und Schüler erlern- und erlebbar.
  • Die Meinung von Kindern und Jugendlichen darf keine Nebenrolle bei politischen Entscheidungen spielen. Das Wahlalter muss bei allen Wahlen auf 14 Jahre gesenkt werden.
  • Kinder werden im Grundgesetz bisher nur als Objekte ohne eigenen Rechtsstatus behandelt. Kinder und Jugendliche haben jedoch ein eigenständiges Recht auf Schutz, Förderung und Beteiligung. Kinderrechte müssen daher im Grundgesetz verankert werden.
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