Initiative

Einmischende Jugendpolitik – was soll das?

Der Landesjugendring NRW und seine Partner setzen sich mit der Initiative „umdenken – jungdenken! Frische Ideen für NRW“ für die schrittweise Entwicklung und Umsetzung einer einmischenden Jugendpolitik ein. Das heißt: Jugendpolitik muss sich in alle Politikfelder einmischen, um gute Lebensbedingungen für Jugendliche in ihrer Gegenwart und Zukunft zu erwirken.

Die Interessen von Jugendlichen müssen überall dort mitgedacht werden, wo diese von den Auswirkungen politischer Entscheidungen betroffen sind. Und wo ist das eigentlich nicht der Fall? In der Finanz-, Umwelt-, Verkehrspolitik usw. heißt es immer, dass Politik auch für „die nächste Generation“ sein soll – praktisch heißt das bisher aber nicht, dass die Interessen junger Menschen berücksichtigt werden müssen oder man sie nach ihrer Meinung fragt. Das wollen wir ändern!

Auf einem Fachkongress haben Multiplikator/innen, Politik und Wissenschaft schon mal begonnen zu diskutieren. Danach kamen die Jugendlichen vor Ort selbst zu Wort, in den Jugendforen. Delegierte der Foren und Jugendverbände trafen sich dann am 24. Januar 2014 zum Jugendkongress im Landtag NRW und formulierten Forderungen an die Landespolitik und –regierung.

Die Landesregierung gibt auf dem Wochenende „jungdenken ...reloaded“ eine erste Einschätzung zu den Forderungen. Außerdem wollen wir vertieft zu den Themenschwerpunkten „Infrastruktur“, „Bildung“ und „Freiräume“ arbeiten. Um mehr Freiräume für junge Menschen umzusetzen, hat der Landesjugendring NRW ein Bündnis geschmiedet.

Einmischende Jugendpolitik funktioniert dann gut, wenn sie auch ebenenübergreifend ist. Deswegen heißt es nun „jungdenken …lokal!“, mit Aktionen rund um die Kommunalwahl.

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